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UPDATE: Gestern mußten wir Abschied nehmen!






Good bye!

Tiere sind einfach wie ein Familienmitglied!

Es war ein sehr emotionaler Moment. Man hat wieder neue für sich emotionale Grenzen entdeckt. Es war eine "schöne" besinnliche Stimmung. Es war nichts von Panik zu spüren - wir haben sie Gott sei Dank auch nicht übertragen, unsere Angst vor dem Ungewissen! Es war schon leicht dunkel und er schnaubte noch gelassen als wir ihn die letzten Runden in der Wiese führten. Die Besitzerin und Ich verabschiedeten uns jeder auf seine Weise. Dieses Pferd hat uns voll vertraut dass zwischenzeitlich für einen kurzen Moment das Gefühl des Verrats aufkam. Aber wir mußten per Verstand handeln und nicht mit dem Herz. Es ging so human zu - die TÄ hat einen wirklich guten Job gemacht. Als er sich hinlegte als wolle er sich wälzen - was wohl das letzte Geschenk an uns war und nicht umgfallen war wie ein Baum - hockten wir mit drei Personen weinend um dieses Wesen. Er sah zufrieden aus, kein Ausdruck von Panik in den Augen - eben zufrieden. Sein Freund nahm auch - für uns völlig unerwartet ruhig Abschied. Kein "schreien" nach ihm - kein panisches rasen über die Koppel - nein er schnupperte und stupste ihn mal an und dann graste er wieder.

Jeder auf seine Art hat Abschied von ihn genommen!

Die Euthanasie von einem Pferd ist einfach anders.
Ein Kleintier nimmt man meist mit nach Hause und begräbt es dort. Man hat noch einen Anlaufpunkt. Über den Verbleib eines Pferdes darf man nicht mehr nachdenken. Man hat zu jedem Tier eine Verbindung - doch zu einem Pferd ist es noch mehr! Man legt ein stückweit sein "Leben" in die Hand des Pferdes. Tiefes Vertrauen muss da sein. Mit Kraft reitet man nicht - man hält ein Pferd anders bei sich. Wenn sie uns nicht vertrauen können sie uns zum lebendgefährlichen Feind werden. Sie gehen mit dem Reiter durch, werden unkontrollierbar. Wie oft kommt ein Reiter in die Situation dass das Pferd angespannt ist - gerade beim Ausreiten. Man merkt das Muskelspiel unter sich und man hat nicht mehr als die Stimme, die Berührung denn mit Gerte oder hilfloses reißen an den Zügeln gibt man dem Pferd keine Sicherheit bei Angst! Sie sind uns immer haushoch überlegen wenn sie wollten.

Es ist einfach was anderes.


UPDATE:
Dusti hat sich tatsächlich damit abgefunden, dass er tot ist!
Er hat nicht einmal gejammert, er frißt aber er ist traurig man merkt es ihm schon an! Aber das klagende Jammern bzw. Schreien ist nicht. Es würde einen obendrein das Herz raus reißen!
19.8.09 14:45
 



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